Reise in eine Welt mit wilden Tieren und Delfinen

„Welches wilde Tier hat mich im Dschungel angegriffen und am Bein verletzt?“

TINO

Begeistert hingen die Kinder der Eingangsstufenklassen der Grundschule Langenbrücken an TINOs Lippen, als er ihnen von seinen Abenteuern im indischen Dschungel erzählte. Nein, nicht Tiger oder Elefanten griffen den mutigen Reisenden an, sondern ein kleiner Blutegel saugte am Bein des Kinderbuchautors aus Ettlingen.

Aber wie wurde er dieses gefräßige Tier wieder los? Auch hier durften die Kinder mitraten und staunten nicht schlecht, als der Geschichtenerzähler schilderte, wie er sich auf ganz ungewöhnliche Weise gegen den kleinen Angreifer wehrte. Er brannte nämlich dem Blutsauger mit dem Feuerzeug den Hintern weg!

Aber oh Schreck, das Bein blutete und brauchte dringend einen Verband. Als TINO diesen aus seiner Hütte holen wollte, war sie von Affen besetzt.

Mehr verriet der Bücherschreiber nicht, sondern lud die Kinder ein, weitere spannende Abenteuer seiner Reise in einem seiner Bücher „Der Elefant im Klassenzimmer“ nachzulesen.

TINO

Nun schlug der Autor nachdenklichere und leisere Töne an, als er das Buch „Meine beste Freundin“ vorlas. In dieser Geschichte ging es um Ausgrenzung und auch Konkurrenz. Alexandra, die beste Schwimmerin im Verein, ist hochnäsig und lässt das Lea spüren. Lea schwimmt nur langsam und ohne Ehrgeiz und spielt lieber mit Delfinen.

Bei einem Wettschwimmen erscheint Lea im Becken plötzlich ein Delfin, der sie in eine andere Welt fortträgt. Hier hörten die Kinder wieder gespannt zu und verfolgten die Geschichte der drei Mädchen Lea, Lara und Alexandra auch an den Bildern, die der Autor dazu zeigte.

Nach seiner Buchvorstellung zeichnete er mit flinkem Federstrich nach Anleitung und Wünschen der Kinder ein fantasievolles, großes Fabeltier. Gelächter und Applaus begleiteten die Entstehung des witzigen Gemeinschaftsbildes.

Die Kinder durften an TINO Bussalb auch persönliche Fragen stellen. So erfuhren sie nicht nur seine Körper- und Schuhgröße, sondern auch, dass er zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn Janik in der Villa „Wundertüte“ in Ettlingen bei Karlsruhe wohnt.

Eigentlich wollte er Clown oder Musiker werden, aber dann fand er heraus, dass er Kinder mit Geschichten begeistern kann. Außerdem malte er schon immer gerne, deshalb hat er angefangen Bücher zu schreiben und diese zu illustrieren.

Am Ende seiner Vorstellung überreichte der bekannte Schriftsteller jedem Kind ein Bild als Erinnerung, das er nach dessen Wunsch skizzierte.

Der Elternbeirat unterstützte diese Autorenlesung durch die Übernahme der Kosten großzügig. Dafür sei der gesamten Elternschaft unter Leitung der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Olheide herzlichst gedankt.

TINO

Die strahlenden Kindergesichter waren nicht nur der Lohn für TINO, sondern auch für die Organisatorinnen Frau Heen und Frau Stapf.

HS